Man hat nicht oft die Möglichkeit, direkt nach dem Kino ins Museum zu gehen, um sich die Hauptfigur noch einmal in Ruhe anzuschauen. Und umgekehrt. Vor allem hat man die Möglichkeit nicht überall.
Gustav Klimts „Adele Bloch-Bauer I“ hängt jetzt seit fast zehn Jahren in der Neuen Galerie in New York. Zum amerikanischen Filmstart von „Woman in Gold“ haben sie ihr aber noch eine kleine Sonderausstellung hinzugefügt, die zeigen soll, wie Adele Bloch-Bauer erstens zu ihrem berühmten Porträt kam und zweitens das Gemälde schließlich in die USA. Ein zentraler Teil dieser Geschichte ist, dass sie in Wien spielt, wo das Werk jetzt in ihrem Ergebnis eben nicht mehr ist. Continue reading